SPÖ und ÖGB entschieden gegen AUVA-Auflösung

Auf entschiedene Ablehnung stößt die von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) in Aussicht gestellte Auflösung der AUVA bei der SPÖ und der Gewerkschaft.

Als „unüberlegten und voreiligen Schnellschuss“ bezeichnete SPÖ-Gesundheitssprecherin Pamela Rendi-Wagner die von Ministerin Hartinger-Klein angekündigte Auflösung der AUVA. „Ich warne davor, mit dem Wegfall der Unfallkrankenhäuser und Rehabilitationszentren der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) die Gesundheitsversorgung der Versicherten zu gefährden. Hier sind hochspezialisierte Fachleute beschäftigt, die für die Akutversorgung und Rehabilitation von Unfallopfern in Österreich unverzichtbar sind“, so Rendi-Wagner, die hier die nächste schwarz-blaue Maßnahme ortet, „mit der bei den Menschen und nicht im System gespart wird.“

Die AUVA habe nicht nur höchste Expertise bei der Behandlung und Rehabilitation von Unfallopfern, sondern vor allem auch im Bereich der Prävention in der Arbeitswelt. „Eine mutwillige Zerschlagung dieses ExpertenInnenwissens wird auch zu einer Erhöhung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten führen. Und das alles am Rücken von hart arbeitenden Menschen“, so Rendi-Wagner.