Kurz und Strache kürzen bei Lehrlingen

Der schwarz-blaue Zukunftsraub trifft jetzt auch unsere Lehrlinge: Kurz und Strache kürzen mit aller Härte bei der Ausbildung österreichischer Fachkräfte und schaden dem Standort Österreich, kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher.

Erst streicht die unsoziale Kurz/Strache-Regierung das Beschäftigungsprogramm 20.000 und nimmt damit älteren Arbeitslosen Chancen und Perspektiven, dann werden die AMS-Mittel zusammengekürzt und jetzt sind Österreichs Lehrlinge die nächsten Opfer des Zukunftsraubs von Schwarz-Blau. Denn Kurz und Strache streichen die Ausbildungsgarantie bis 25 und Förderungen für die überbetrieblichen Lehrwerkstätten. „Es ist verantwortungslos, dass Kurz und Strache diese Institutionen jetzt Stück für Stück zerschlagen. Früher war das Motto Karriere mit Lehre, Kurz und Strache wollen jetzt offenbar Leere statt Karriere“, kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher.

Schwarz-Blau zerstört ein Erfolgskonzept

Obwohl die heimische Lehrlingsausbildung mit dem dualen Modell als internationales Erfolgskonzept gilt und in vielen Ländern nachgeahmt wurde, schrecken Kurz und Strache nicht davor zurück, auch dort den Kürzungsstift anzusetzen. Dabei ist klar: Die überbetriebliche Lehrausbildung und die Ausbildungsgarantie sind wichtige und wirksame Maßnahmen, um junge Menschen vor Arbeitslosigkeit zu schützen. „Wer so wie die Kurz/Strache-Regierung bei der Ausbildung unserer Fachkräfte spart, verschärft den Fachkräftemangel, schadet dem Standort Österreich und der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“, betont Lercher.

Neoliberale Agenda statt aktiver Arbeitsmarktpolitik

Der Zukunftsraub bei unseren Lehrlingen ist Teil einer beinharten neoliberalen Agenda der schwarz-blauen Streichungstruppe. Kurz und Strache setzen mit geplanten Vorhaben wie der Ausweitung der Mangelberufsliste oder der Sozialbetrugspauschale für Unternehmen eine unsoziale und arbeitnehmerfeindliche Maßnahme nach der anderen, um in Österreich einen Billigarbeitsmarkt samt Lohn- und Sozialdumping zu schaffen. „Gleichzeitig verabschiedet sich die schwarz-blaue Regierung komplett von aktiver Arbeitsmarktpolitik und schwächt mitten in der Hochkonjunktur unsere Lehrlingsausbildung“, sagt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.