IDAHIT 2018 – Lindner/Menclik: „Bunt statt Schwarz-Blau!”

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, für Offenheit, Vielfalt und Akzeptanz zu kämpfen“, das betonen Mario Lindner (Bundesvorsitzender SoHo) und Michaela Menclik (Vorsitzende SoHo Niederösterreich) zum heutigen int. Tag gegen Homo- Inter- und Transphobie (IDAHIT). Der IDAHIT wird seit 1990 jährlich als Kampftag gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität begangen. “2018, im Jahr nach der Öffnung der Ehe durch den Verfassungsgerichtshof und im ersten Jahr der neuen schwarz-blauen Regierung sei dieser Tag wichtiger denn je”, so Lindner und Menclik.

„Es sind noch lange nicht alle Probleme gelöst. Schwule, Lesben, Bisexuelle, transidente und intergeschlechtliche ÖsterreicherInnen sind auch heute noch mit vielen Diskriminierungen konfrontiert“, so Mario Lindner, der auch Gleichstellungssprecher der SPÖ im Parlament ist, „Und gerade Schwarz-Blau hat mehr als deutlich gemacht, dass sie kein Interesse daran haben, diese Probleme anzupacken. Von homophoben Übergriffen, über Hasspostings im Netz bis hin zum längst überfälligen gesetzlichen Schutz vor Diskriminierung im Privatleben – wenn die Regierung nicht handelt werden wir Seite an Seite mit der Zivilgesellschaft dafür kämpfen!“

Auch Michaela Menclik unterstreicht die Notwendigkeit des zivilgesellschaftlichen Engagements für echte Gleichstellung: „ÖVP und FPÖ erwähnen die LGBTIQ-Community in ihrem Regierungsprogramm mit keinem einzigen Wort. Damit verdeutlicht die Bundesregierung ihr rückschrittliches Weltbild, denn die Mehrheit der Österreicher_innen ist für Gleichstellung. Deshalb lautet unser Grundsatz auch ‚BUNT statt Schwarz-Blau’!“

Für die SoHo geht gerade deshalb der Kampf gegen Ungleichbehandlung und Diskriminierung weiter. „Der heutige Tag steht symbolisch dafür, auch an jedem anderen Tag für eine bunte, offene Gesellschaft zu kämpfen! Wir werden weitermachen, bis es egal ist, wen man in unserem Land liebt oder wie wir uns selbst definieren!“, so Lindner und Menclik abschließend.