7 Punkte zur Vollbeschäftigung

Mit dem 7-Punkte-Plan „Zukunft der Arbeit“ hat die SPÖ einen effektiven und sozial gerechten Weg zur Vollbeschäftigung skizziert.

Während die schwarz-blaue Regierung den Aufschwung verspielt und trotz Rekordbeschäftigung und florierender Auftragslage die Arbeitgeberbeiträge senkt, vertritt die SPÖ eine gänzlich andere Politik. „Wir wollen, dass der Aufschwung bei allen ankommt und wir wollen Vollbeschäftigung“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher.

 

Der Weg dazu führt über Investitionen in Qualifikation, Integration und Ausbildung. Damit sollen, so wie im Plan A skizziert, insgesamt 200.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Im Unterschied zu den Vorhaben der Regierung geht es hier aber um faire, gut bezahlte Arbeitsplätze und um eine klare Absage an Lohndruck und Billigkonkurrenz. Denn Österreich wird nur auf der Erfolgsspur bleiben, wenn wir besser sind – und nicht billiger.

Daher wollen wir:

  • Facharbeiterausbildungsoffensive: Mit 150 Mio. Euro wollen wir 10.000 Arbeitslose zu FacharbeiterInnn machen.
  • Ausbildungsgarantie für Jugendliche bis 25 Jahre wiedereinführen. Damit gibt es zusätzliche 10.000 hochwertige Arbeitsplätze für junge Erwachsene, die nur der nicht einmal Pflichtschulabschluss haben.
  • Integrationsjahr für Asylberechtigte wiedereinführen.
  • Beschäftigungsaktion 20.000 für Langzeitarbeitslose wiedereinführen. Das bringt 20.000 Arbeitsplätze in der Generation 50plus.
  • Beschäftigungsbonus für Arbeitssuchende würde einen Beschäftigungseffekt von zusätzlichen 20.000 Arbeitsplätzen bringen.
  • Jede Überstunde ist gleich viel Wert. Daher sollen die Zuschläge für Teilzeit auf das Niveau von Vollzeit angehoben werden. Dadurch würden vor allem Frauen mehr verdienen.
  • 200.000 Jobs durch gezielte Investitionen in Qualifikation und Ausbildung, durch die Ökologisierung unserer Wirtschaft und die Unterstützung für unsere österreichischen KMUs – z.B.: in Form von Investitionsanreizen.