NichtraucherInnenschutz jetzt!

Für unsere Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner steht nach dem Scheitern der Kurz/Strache-Regierung mehr denn je fest: „Es geht um die Gesundheit der Bevölkerung und nicht um parteipolitisches Kalkül. Gesundheitsschutz muss uns allen ein Anliegen sein!“

Die Kurz/Strache-Regierung hat Österreich in vielen Bereichen zurück in die Vergangenheit katapultiert. Ganz besonders deutlich wird das beim NichtraucherInnenschutz: Schwarz-Blau hatte das von uns initiierte, gemeinsam mit der ÖVP beschlossene Gesetz zum Schutz von NichtraucherInnen in der Gastronomie unmittelbar nach Amtsantritt einfach wieder aufgehoben – und dabei die Interessen der fast 900.000 Menschen, die das Don‘t Smoke-Volksbegehren unterzeichneten, ignoriert

Im Sinne der Menschen handeln!

Jetzt geht es darum, das Richtige zu tun – nämlich im Sinne der Gesundheit der Menschen in Österreich zu handeln. Wir als SPÖ haben deshalb einen Antrag im Parlament eingebracht und fordern alle Abgeordneten auf, für das generelle Rauchverbot in der Gastronomie zu stimmen. Unser Antrag soll bereits am 26.6. im Gesundheitsausschuss behandelt werden und könnte in der Folge schon im Juli im Parlament beschlossen werden. Unser Antrag sieht vor, dass das Gesetz zum NichtraucherInnenschutz mit 1. September 2019 in Kraft tritt.

Daten und Fakten zum Rauchen

  • Bis zu 14.000 ÖsterreicherInnen sterben jedes Jahr an den Folgen des Tabakkonsums – darunter auch viele PassivraucherInnen.
  • Pro Tag fordert der giftige Qualm zwei bis drei Menschenleben allein durch Passivrauchen.
  • Durch ein Rauchverbot in der Gastronomie könnten pro Jahr 30.000 Spitalsaufnahmen verhindert werden – 1.500 Kindern könnte ein Spitalsaufenthalt erspart werden.
  • Rauchen kostet nicht nur Menschenleben, sondern verursacht auch enorm hohe volkswirtschaftliche Kosten. Laut Berechnungen des Instituts für Höhere Studien verursacht Rauchen der Gesellschaft Gesamtkosten von über 2,4 Mrd. Euro pro Jahr (selbst bei Abzug der Einnahmen durch die Tabaksteuer fallen noch immer Kosten von über 660 Mio. Euro pro Jahr an)!